Die Bergkita
Herzlich willkommen in der Bergkita der Dreikönigsgemeinde
Mit dieser, von uns zusammengestellten Information versuchen wir viele Fragen zu beantworten.
Sollten dennoch Fragen unbeantwortet bleiben, werden wir Ihnen diese gerne persönlich, telefonisch oder schriftlich beantworten.
Stuckmann-Platte
"Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes und deshalb gleich wertvoll" (Gen.1,27)
Neues aus der Bergkita - September 2007
Im September fand unser diesjähriges Apfel-Herbstfest statt. Neben dem Keltern von „Süßem“, gab es viele Köstlichkeiten rund um den Apfel zu probieren. Als Attraktion für die Kinder gab es verschiedene Spielstationen sowie eine große Rollrutsche. Den Abschluss des Festes bildete ein von den Eltern organisierter Flohmarkt, an dem die Kinder ihr eigenes Spielzeug verkaufen konnten. Einen großen Dank all denen, die durch ihre Mithilfe das Fest zu einem großen Erfolg haben werden lassen!
Der diesjährige Erntedank-Gottesdienst wurde wie auch in den vergangenen Jahren von unseren Kindergartenkindern mitgestaltet. Einen Tag später frühstückten wir festlich mit allen Kindern die mitgebrachten Gaben und sangen dabei christliche Lieder. Auch hier einen Dank an alle Eltern, die uns durch das Mitbringen des Frühstücks unterstützt haben. Bei einer jährlichen Außengeländeinspektion wurden der Spielhügel unseres Außengeländes sowie die Reckstangen aufgrund großer Sicherheitsmängel gesperrt. Auf Anraten der Bauabteilung des Regionalverbandes und in Absprache mit dem Kindergartenausschuss wird der Hügel in Kürze abgetragen und die Reckstangen werden repariert. An den Kosten neuer Spielgeräte wird sich der Ev. Regionalverband beteiligen.
Elke Stuckmann
Fußballturnier - 2007
Am 03.11.2007 fand unser Freundschaftsturnier gegen die Südkita statt.
Jeweils eine Kinder und Elternmannschaft traten an, um die Siegerpokale für ihre Kita zu gewinnen.
Die Kindermannschaft der Bergkita gewann das erste Spiel und bestritt danach selbstbewusst das folgende Spiel, das ebenfalls mit einem Sieg endete.
In einem spannenden Match behielt die Elternmannschaft der Bergkita die besseren Nerven und gewann souverän.
Die Kinder- und Elternmannschaft der Bergkita durften beide Wanderpokale mit in Ihre Kindertagesstätte nehmen.
Damit die zukünftigen Freundschaftsspiele genauso erfolgreich enden, treffen sich ein Teil Eltern der Süd- und Bergkita einmal monatlich zum gemeinsamen Fußball spielen.
Das nächste Fußballturnier ist für den Monat Juni geplant.
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Bilder aus dem Alltag der Bergkita |
Lage der Einrichtung
Unsere Kindertagesstätte liegt im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen in einem verkehrsberuhigten Bereich. In der Nähe befindet sich der Frankfurter Stadtwald. Der Kindergarten wird zu 100% von Kindern aus Frankfurt besucht.
Öffnungszeiten:
Unsere Einrichtung hat eine Betriebserlaubnis für 60 Kindergartenplätze. Die Gruppenstärke beträgt in der Bären - und Elefantengruppe je 21 Kinder und in der Nilpferdgruppe 18 Kinder. Die Gruppen sind geschlechts- und altersgemischt von 3 Jahren bis zur Einschulung.
Unsere Öffnungszeiten:
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MO - FR 7.30 Uhr - 12.00 Uhr
Durchgehend von 7.30 Uhr - 16.30 Uhr
Ab dem 01.08.2009 gelten verlängerte Öffnungszeiten:
Zweidrittelplatz von 7.30 Uhr - 14.30 Uhr
Ganztagsplatz von 7.30 Uhr - 17.00 Uhr
Schließzeiten:
Unsere Kindertagesstätte bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.
In den Sommerferien beträgt die Schließzeit derzeit 2 Wochen.
- nach Vereinbarung (z.B. Teamfortbildungen, Brückentage, Betriebsausflug )
Voranmeldung:
Voranmeldungen finden ab sofort montags nach telefonischer Vereinbarung statt.
Im Rahmen der Voranmeldung erhalten die Eltern folgende Informationen:
- Erläuterung des Konzepts
- Elternbeiträge für Betreuung und Verpflegungskosten
- Öffnungszeiten
- Begehung der Räumlichkeiten
- Besprechung von Eltern-Fragen
Wünschenswert wäre, dass die Kinder vor dem Kindergarteneintritt windelfrei sind.
Elternbeiträge:
Die Betreuungsbeiträge richten sich nach der Einstufung des Stadtschulamts
Die Verpflegungsbeiträge betragen zur Zeit monatlich:
- 72 € für einen Ganztagsplatz
- 68 € für einen Zweidrittelplatz
- 5 € für einen Halbtagsplatz
- Begehung der Räumlichkeiten
- Besprechung von Eltern-Fragen
Aufnahmekriterien:
Folgenden Kriterien gelten für die Aufnahme der Kinder:
- Geschwisterkinder
- direkte Geschwisterkinder ( zwei Kinder gleichzeitig in der KITA ; zweites Kind ab einem Alter von 2 ¾ Jahren )
- indirekte Geschwisterkinder ( bis zu 1 Jahr zeitlich versetzt)
- Wohnen im Einzugsgebiet
- Alter des Kindes
- Geschlecht des Kindes
- Alleinerziehendes Elternteil
- Berufstätigkeit der Eltern im Einzugsgebiet
- Anmeldedatum
Personal:
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Kindergartenleitung: |
Elke Stuckmann-Platte |
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Stellv. Kindergartenleitung: |
Heiko Fleck |
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Nilpferdgruppe: |
Sandra Bullmann, Erzieherin
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Bärengruppe: |
Sabine Sinning, Erzieherin
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Elefantengruppe: |
Gabriele Feuerborn, Erzieherin
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Hauswirtschaftskraft |
Hannelore Siebert |
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Reinigungskraft |
Hacer Yigitsoy |
Kennenlernen der Einrichtung vor dem Kindergarteneintritt:
Uns ist es wichtig, dass die Eingewöhnungsphase auf den individuellen Bedarf des Kindes und der Eltern abgestimmt wird. Das heißt:
- Ca. 8 Wochen vor dem Kindergarteneintritt findet ein Kennenlernnachmittag für alle neuen Kinder und deren Eltern statt
Kurz vor dem Kindergarteneintritt findet nach Absprache mit dem Kita-Personal ein Schnuppertag statt.
Eingewöhnungsphase
In der Anfangszeit sollten die Kinder nach Möglichkeit von einer nahen Bezugsperson begleitet werden und nach individueller Absprache zunächst stundenweise die Einrichtung besuchen.
Unsere Qualitätspolitik / unser Leitbild:
Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes und deshalb gleich wertvoll (Gen.1,27)
Jedes Kind hat seine individuelle Entwicklung. Wir möchten die (ganzheitliche) Entwicklung begleiten und unterstützen.
Eltern und Erzieher sind Partner bei der Erziehung des Kindes.
Gegenseitiger Austausch ist die Grundlage für eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit.
Die Zusammenarbeit der Erzieher ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung und wird durch deren Qualifikationen und Begabungen bereichert.
Die Kindertagesstätte versteht sich als Teil der Gemeinde, von der sie unterstützt wird und an deren evangelischer Prägung sie Anteil hat.
Übergeordnete Qualitätsziele – Oberste Leitziele unserer Arbeit:
In Bezug auf unsere vorrangigen Aufgaben und Absichten und im Rahmen unserer Qualitätspolitik finden folgende übergeordneten Qualitätsziele besondere Beachtung:
Respektierung der personalen Souveränität
Die Selbstständigkeit unserer Kinder ist in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess mit daraus resultierender Unterstützungsbedürftigkeit zu sehen.
Deshalb ist es wichtig, jedes Kind als Individuum zu achten, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur.
Es ist uns ein besonderes Anliegen, durch Hilfe zur Selbsthilfe seine persönliche Souveränität zu respektieren und zu fördern.
Erziehung, Bildung und Betreuung
Die Befriedigung der Bedürfnisse der Kinder nach Sicherheit, Geborgenheit und Beziehung ist die Grundlage für die Entwicklung und Bildung eines jeden Kindes.
Deshalb ist es die erste Erzieheraufgabe, dies für jedes Kind der Gruppe sicherzustellen.
Soziale Beziehungen, altersgemäße Kommunikation mit Gleichaltrigen und erwachsenen Bezugspersonen, kindgemäße Sexualität, einwandfreie psychologisch /pädagogische Betreuung auf neuestem wissenschaftlichen Stand, hochwertige Ernährung, liebevoll achtende Wertschätzung durch alle Mitarbeitenden, Raum, Zeit und Anregung für Bewegung, Ausdruck von Gefühlen und Interessen, künstlerisch- gestaltenden Ausdruck sollen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein.
Bildungsinhalte setzen an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder an. Anregungen für Bildungsprozesse eröffnen lebendige und sinnstiftende Erfahrungen im konkreten Alltag und in bedeutsamen Lebenssituationen für die Kinder. Die Fähigkeit der Kinder, Vertrauen zu entwickeln und zu schenken, wird in unseren Einrichtungen hoch geachtet.
Seelsorge und religiöses Leben
Den Kindern wird Raum zur kindgemäßen religiösen Entwicklung angeboten.
Wir sind sensibel für Fragen der Kinder und suchen gemeinsam mit ihnen nach Antworten.
Religiöse Themen werden an konkreten Erlebnissen bearbeitet. Wir sind offen gegenüber anderen Religionen. Gemeinsames Feiern von Festen im Rahmen des Kirchenjahres hat bei uns einen hohen Stellenwert. Hierbei ist uns die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde (als Träger unserer Einrichtung) besonders wichtig.
Beteiligung der Angehörigen
Die Angehörigen der Kinder - Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen - sind die Träger der grundlegenden und bedeutenden sozialen Beziehungen zu unseren Kindern. Unsere Einrichtung versteht sich in Abgrenzung hierzu als subsidiär und familien-ergänzend. Der ständige Dialog mit ihnen gibt uns wichtige Anregungen für unsere Arbeit. Eltern und Angehörige sollen sich ebenfalls in unseren Einrichtungen wohlfühlen und sind willkommen.
Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
In unseren Kindergartenalltag werden die emotionalen, sozialen, kognitiven und kulturellen Bedürfnissen der Kinder eingebunden und gelebt. Weiterhin wird der nachbarschaftliche Kontakt im Gemeinwesen und im kirchl. Gemeindeumfeld gefördert und dadurch lebendige Kultur in die Einrichtung geholt.
Transparenz der Organisation
Die Kindertagesstätte stellt zu der Organisation des Alltags allen Beteiligten klare Strukturen und eindeutige Orientierungshilfen zur Verfügung .Diese werden schriftlich festgehalten.
Flexibilität und Effizienz der Organisation
Die Bereitschaft zur sachlichen und qualitativen Weiterentwicklung der Dienstleistungen ist bei allen Mitarbeitenden gewährleistet. Eine vertrauensvolle Kooperation und wirksame Kommunikation aller Mitarbeitenden, der Eltern, der Fachberatung und des Trägers durch alle Ebenen unterstützt dies.
Differenzierte Dienstleistungsplanung und –dokumentation
Die geplanten und durchgeführten Leistungen werden transparent dargestellt. Sie sind Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Mitarbeitenden, Kindern, Eltern, Träger und öffentlichen Kostenträgern für Inhalt und Form der Arbeit.
In der Planung ist die gemeinsame Verantwortung von Mitarbeitenden und Kindern deutlich geregelt. Die Dokumentation stellt die Leistungen unserer Einrichtung u.a. gegenüber Eltern und Kostenträgern dar und erleichtert eine Identifikation.
Wirksame Kommunikation und Kooperation mit der Öffentlichkeit
Das Gemeinwesen und das gesellschaftliche Umfeld der Einrichtung hat für die Entwicklung des Lebens junger Menschen größte Bedeutung. Deshalb ist es von Bedeutung, dass die Einrichtung ein sicherer und zuverlässiger Partner bei der Erfüllung des sozialen Auftrages gegenüber Gemeinwesen und Kostenträgern ist.
Umweltschutzgesichtspunkte berücksichtigen
Umweltrelevante Tätigkeiten, die Technik und die verwendeten Betriebsmittel werden in Bezug auf Ihre Umweltverträglichkeit regelmäßig geprüft und ggf. verbessert. Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist die Reduzierung von Müll.
Qualifikation und persönliche Kompetenz der Mitarbeitenden
Die jeweils erforderliche fachliche, soziale und menschliche Qualifikation unserer Mitarbeitenden ist sichergestellt und wird durch geeignete Maßnahmen gefördert
Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter/- innen und Teamarbeit
Jede(r) Mitarbeitende hat in unserem Team persönlichen Entfaltungsspielraum.
Jede(r) Mitarbeitende hat klar gestellte Aufgaben. In seiner/ihrer Arbeit finden im Rahmen der Einrichtungszielsetzungen insbesondere die eigenen Fähigkeiten und Gestaltungskräfte Ausdruck. Das Arbeiten im Team, welches die individuellen Belange aller Mitarbeitenden nach Möglichkeit berücksichtigt, die räumlichen Bedingungen, die technischen Hilfsmittel und Arbeitsmittel sollen die bestmögliche Qualität aufweisen.
Gesundheitsvorsorge
Die Gesundheit und die Gesundheitsvorsorge der Kinder und der Mitarbeiter sind wichtige Bestandteile unserer Arbeit. Wir achten auf eine gesunde Ernährung, Zahnprophylaxe und beugen Bewegungsmangel durch Bewegungsstunden vor. Den Mitarbeitenden werden erwachsenengerechte Sitzmöbel zur Verfügung gestellt.
Rechtliche Grundlagen
Die rechtlichen Grundlagen unserer Einrichtung finden sich im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, speziell im Kinder- und Jugendhilfegesetz, im hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, in den EU-Richtlinien sowie in den Ordnungen unserer hessischen Landeskirche.
Durch den Aufnahmevertrag und den Kindergarteneintritt des Kindes haben wir von den Eltern, unseren Kunden, den gesellschaftlichen Erziehungsauftrag erhalten. Auf diesem Fundament steht unsere situationsorientierte, lebensnahe Arbeitsweise.
^ Zum SeitenanfangEthische und religiöse Bildung und Erziehung:
Ethische und religiöse Bildung und Erziehung bilden eine untrennbare Einheit und sind wechselseitig aufeinander angewiesen. Dies wird in unseren pädagogischen Schwerpunkten deutlich. Wir leben den christlich-evangelischen Glauben lebendig in unserer Kindertagesstätte. Wir sehen unseren Glauben als eine Beziehung zu Gott und nicht als etwas Messbares an. Wir wollen den kirchlichen Jahreskreis zur Lebenssituation der Kinder sehen. Wir fragen nach der Bedeutung des Glaubens und stellen so eine Verbindung zur Sozialen Bildung her. Die Sozialerziehung regelt das Zusammenleben. Die Basis hierzu sehen wir in der religiösen Erziehung und Bildung. Wir vermitteln den Kindern anhand des kirchlichen Jahreskreises die verschiedenen Feste und Feierlichkeiten mit ihren äußerlichen Merkmalen und biblischen Inhalten.
Wichtiger ist uns jedoch die Bedeutung unserer Religion. Die Kinder werden erfahren, welche verschiedenen Bedeutungen sich im kirchlichen Jahreskreis bzw. im christlichen Glauben verbergen. Die Kinder werden Sinnorientierung finden und in ihrem Wertesystem gestärkt. Sie können auch andere religiöse Traditionen kennen und verstehen lernen. Sie erfahren eine Hilfe bei der Entwicklung ihres Verständnisses von Wertigkeit.
Inhalte sind z.B.:
- Unser christliches Menschenbild leben
- Religiöse Symbole aufsuchen und verstehen
- Den kirchlichen Jahreskreis erlebbar machen
- Ostern
- Pfingsten
- Aktuelle Themen, wie z.B. Taufe eines Geschwisterkindes
- Martinsumzug
- Nikolaustag feiern
- Weihnachtsfeier
- Erntedankgottesdienst und Erntedankfrühstück
- Monatliche Andachten mit den Kindern feiern unter Mitarbeit von Pfarrer bzw. Pfarrerin
- Biblische Geschichten erörtern, die Bedeutung erkennen und leben
- Bildbetrachtungen
- Religiöse Lieder singen und
- Religiöse Bilderbücher betrachten
Bewegungserziehung und –Förderung:
Bewegung macht Kindern Freude. Um sich gesund entwickeln zu können, brauchen Kinder täglich Gelegenheit, sich zu bewegen. Durch die Bewegungserziehung erwirbt das Kind motorische Grundfertigkeiten, lernt sie zu beherrschen und gelangt so zu seiner Bewegungssicherheit. Die Motorik ermöglicht erst, dass wir mit anderen Menschen in Kontakt treten und mit ihnen Informationen austauschen können. Sich bewegen können heißt: Die Welt erobern! Emotionen lassen sich durch Bewegung ausdrücken. Wir geben den Kindern viele Möglichkeiten, sich in ihrer Umwelt zu bewegen. Die Wahrnehmung wird geschult, die Sprachentwicklung gefördert und das Denken angeregt.
Inhalte sind z.B.:
Tägliche Nutzung des Bewegungsraumes
- Sprossenwand
- Bänke
- Kästen
- Schaumstoffbausteine
- Weichbodenmatten
- Bälle
- ... und vieles mehr ...
Tägliche Gartennutzung während der gesamten Freispielzeit
- Roller, Rädchen ...
- Schaukelnest
- Klettergerüst
- Wackelschiff
- Fußballtore
- Sandlandschaft
- Tipis
- ... und vieles mehr ...
Spaziergänge, Exkursionen ...
Sprachliche Bildung und Erziehung:
In unserer Kindertagesstätte ist die Sprachkompetenz eine Schlüsselqualifikation. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen – kulturellen Leben. Wir ermöglichen dem Kind mit Gestik, Mimik und Lauten zu kommunizieren und seine Umwelt zu erkunden. Für die Entwicklung sind unsere Kinder von Kommunikation abhängig. Der Spracherwerb entwickelt sich nicht nur durch Nachahmen und Zuhören, sondern auch durch den Dialog mit Anderen. Ziel in unserer Einrichtung ist es, den Kindern Freude an Sprache zu vermitteln. Ihnen werden die Möglichkeiten gegeben, die Bedürfnisse und die Fähigkeiten, ihre eigenen Gefühle, Erlebnisse und Gedanken sprachlich mitzuteilen. Wir helfen mehrsprachig aufwachsenden Kindern bei der Eingliederung und dem Erlernen der deutschen Sprache. Durch den Umgang mit Bilderbüchern, Geschichten, Märchen, Fingerspielen oder Reimen entwickelt das Kind bei uns Kompetenzen, die ganz wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen.
Inhalte sind z.B.:
- kindgemäße Literatur
- Reime, Gedichte,
- Rätsel, Lieder,
- Gespräche, allg. Kommunikation
- Sprachvorbild des Personals
- Märchen, Erzählungen
- Silbenspiele
- Feste feiern
- Kreis- und Singspiele
- Fingerspiele
- darstellende Spiele ( Rollenspiel, Theater)
Mathematische Bildung und Erziehung:
Kinder benötigen ein mathematisches Grundverständnis, um in ihrem Alltag zurechtzukommen. Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik. Formen,Zahlen und Mengen sind überall zu entdecken. Wir lassen die Kinder in ihren Lernprozessen mit allen Sinnen, spielerisch mit mathematischen Inhalten experimentieren. So können sie einen kreativen und freudigen Umgang zur Mathematik entwickeln. Wir sehen das mathematische Denken als Basis für lebenslanges Lernen. Im Vordergrund steht für uns nicht das kognitive Lernen mathematischer Inhalte, sondern die spielerischen und ganzheitlichen Lernerfahrungen im Bezug auf Mathematik.
Inhalte sind z.B.:
- Abzählverse
- Rhythmik
- Turnen
- Tischspiele
- Bilderbücher
- Bauecke
- Geburtstagsfeier
- Exkursionen: z.B. Einkaufen mit Kindern
- Aufräumen – Sortieren nach Eigenschaften
- Zahlen im Raum präsent machen: Uhr, Telefon zum Spielen, Geburtstagskalender
- Fingerspiele, Kreisspiele
- Tischdecken ( abzählen)
Medienbildung und –Erziehung:
Kinder lernen Informations- und Kommunikationstechnik und Medien kennen. Sie erfahren diese als Faktoren des öffentlichen wie auch ihres alltäglichen Lebens. In unserer Einrichtung werden Medien gezielt und dosiert eingesetzt.
Inhalte sind z.B.:
- Bibliothek
- CD-Player
- Kopiergerät
- Fotokamera
- Aushänge
- Dias
Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung:
Ausgangspunkt ästhetischer Erziehung sind die fünf Sinne (Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Tasten). Insofern kann durch Erziehung die sinnliche Wahrnehmung beim Kind Kreativität entfalten. Ästhetische Bildung und Erziehung bedeutet, Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Sie versucht Kognition, Emotion und Motorik mit ihrem Angebot zu erreichen. Durch das Zusammenwirken dieser Fähigkeiten wird dem Kind ermöglicht, verschiedene Arbeiten zu leisten. Wir unterstützen das Kind darin,eigene Ideen und ästhetische Vorstellungen umzusetzen. Ästhetische Bildung und Erziehung setzen eine geeignete und ausreichende Raum- und Sachausstattung voraus. In bestimmten Projekten bringen wir den Kindern verschiedene Kulturen und Traditionen näher. Den Kindern wird so ermöglicht, ihr eigenes Leben mit dem anderer zu vergleichen, Unterschiede festzustellen und sie zu tolerieren. Diese Erfahrungen gehen über die Sinne und werden miteinander verknüpft.
Inhalte sind z.B.:
- Raum für die unterschiedlichsten Sinneserfahrungen geben
- Rollenspiele
- Schmecken und Riechen (gemeinsame Mahlzeiten)
- Theaterbesuche
- Aufführungen bei Gottesdiensten oder Festen
- Tänze
- Projekte über fremde Kulturkreise
- vermitteln der eigenen Traditionen und Werte
- Mal- und Gestaltungsräume(angebotene Materialien ausprobieren)
- Experimentieren mit Farben
- Gestalten lernen
- Gestaltung der eigenen Gruppenräume
Gesundheitserziehung:
Gesundheit wird in unserer Einrichtung als körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden verstanden. Wir vermitteln gesundheitsbewusstes Verhalten und Handeln in alltäglichen Situationen (gesunde Ernährung, Hygiene)
Inhalte sind:
- Bereitstellung von Bewegungsmöglichkeiten im Raum und im Freien
- Gemeinsames Erarbeiten von Regeln und Grenzen
- Gefahren erkennen und vermeiden
- Selbstwarnehmung
- Hygiene und Körperpflege ( Hände waschen, Taschentücher…)
- Gesundes Frühstück
- gemeinsames Essen
- freies Frühstück ( 1x wöchentlich Müslifrühstück)
- Besuch des Zahnarztes
Musikalische Bildung und Erziehung:
Wir fördern musikalische, gestalterische und künstlerische Kompetenz, indem wir die kreative Energie der Kinder zulassen. Mit Neugier und Faszination begegnen die Kinder der Welt der Musik und setzen oft Gehörtes spontan in Bewegung um. In unserer Einrichtung erfahren die Kinder Musik als Quelle von Freude und Entspannung, aber auch als spielerisches Experimentier- und Lernfeld, das Freiheit zur Kreativität zulässt. Wir sehen musikalische Erziehung auch immer in Verbindung mit der sprachlichen Entwicklung und als Form des körperlichen Ausdrucks.
Inhalte sind z.B.:
- Liedeinführungen (thematisch zu Jahreskreis, Projekten und verschiedenen Anlässen)
- Musikalische Gestaltung von Geburtstagsfeiern
- Fingerspiele, Kreis- und Singspiele
- Angebot von Kinderlieder-CD`s, Instrumentale CD’s
- Umgang mit und Gebrauch von Orff-Instrumenten
- Kennenlernen von verschiedenen Instrumenten, die die Erzieher oder Kinder spielen
- Körperinstrumente verdeutlichen und einsetzen (klatschen, patschen, stampfen usw.)
- Bewegung zu Musik und Tanz
- Kindergottesdienste mitgestalten
Umweltbildung und –Erziehung:
Umweltbildung und –erziehung nimmt ihren Ausgang von der Naturbegegnung, von Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Der Umgang mit Naturmaterialien regt Phantasie und Kreativität an. Kinder lernen in unserer Einrichtung ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Im Rahmen unseres Waldtages erfahren die Kinder Naturzusammenhänge dort, wo diese unmittelbar zu beobachten sind. Durch den bewussten Umgang mit der Natur entwickeln sie ein ökologisches Verantwortungsgefühl und einen Einblick in den Natur- und Umweltschutz. Sie lernen Ressourcen wahrzunehmen und zu schätzen.
Inhalte sind z.B.:
- Jahreskreislauf bewusst erleben
- Umwelt- und Naturvorgänge beobachten
- Außengelände bei allen Wetterlagen nutzen
- Pflanzen und Tiere in deren natürlichen Umfeld kennenlernen
- Vorstellung über die Artenvielfalt entwickeln
- Naturmaterialien sammeln, betrachten und damit experimentieren
- Abfallstoffe unterscheiden und trennen
- Exkursionen in Wald und Wiese ...
- Bilder- Sachbücher
- Geschichten
- Lieder
- Pflanzen / Tiere wertschätzen
- Bei Festen eigenes Geschirr mitbringen
- Gemüsebeet anlegen und pflegen
Naturwissenschaftliche und technische Bildung:
Frühe naturwissenschaftliche und technische Bildung trägt wesentlich dazu bei, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und sich in unserer hoch technisierten Welt besser zurechtzufinden. Kinder zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und an Technik. Sie bekommen bei uns die Möglichkeit,in Bezug zu ihrem Lebensalltag zu forschen und zu experimentieren. Wir vermitteln den Kindern erste naturwissenschaftliche Kenntnisse und regen die Kinder zu weiteren, intensiveren Fragen an.
Inhalte sind z.B.:
- Gezielte Angebote / Experimente / Versuchsreihen
- Garten und Wald
- Malecke
- Experimentierkästen
- Bilder- und Sachbücher
- Spaziergänge
Vorschularbeit:
Die Vorschularbeit beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten unter Berücksichtigung der Punkte 1 - 10
Im letzten Kindergartenjahr treffen sich die definitiven Schulkinder zu besonderen Projekten
Projektarbeit
Gemeinsame Projektplanung
Unsere Planung wird nicht vom Kita-Personal für die Kinder gemacht, sondern sie geschieht in einem gemeinsam getragenen Wechselspiel von Reflexion, Aktion, Ausprobieren, sich- verständigen, erforschen unter allen Beteiligten der Projektgruppe. Wir entscheiden nicht beliebig, was mit den Kindern unternommen wird, sondern haben unsere Hintergründe in unseren Situationsanalysen und Beobachtungen. Die Situationsanalysen sind wichtig, damit wir herausfinden, was an einer Situation für die Kinder „bedeutsam“ ist und wo sich hier Lernenswertes erschließen lässt. Beobachtungen stellen den Ausgangspunkt für unsere Planung dar. Bei einem gemeinsamen Gespräch werden Ideen, Wünsche, Erlebnisse und Interessen der Kinder gesammelt und in das Projekt eingebunden.
Bei Bedarf können sich auch die Gruppenräume projektbedingt verändern.
Folgende Projekte begleiten uns das ganze Jahr:
Waldtag- gesunde Ernährung –Bewegung
In unserer Einrichtung findet einmal wöchentlich ein gruppenübergreifendes Projekt statt. In freier Wahl können sich die Kinder altersspezifischen Projektgruppen zuordnen .Die Projekte orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Darüber hinaus finden gruppeninterne Projekte statt.
Februar 2009































